Sonntag, 15.10.2017

Um halb 8 Uhr klingelte der Wecker im Jugendhaus Ramsern. Da wir einen anstrengenden Tag vor uns hatten, wurde der Morgensport für einmal ausgelassen. Beim Frühstück erklärte uns Elduarto, dass er die Kinder ins Mafialeben einführen möchte. Damit alle Mafia-Jünglinge in die Familie aufgenommen werden, müssen sie sich jedoch zuerst beweisen. Anhand einer Karte sollten wir das Stammbuch der Familie Lucchese finden. Es erwartete uns die Tageswanderung, welche Durchhaltewillen und Schweiss von allen abverlangte. Nach dem Frühstück fassten alle ihre Lunchpakete, montierten die Wanderschuhe und los ging’s! Als erstes liefen wir 1,5 Stunden den Berg hinunter. Unten angekommen, überquerten wir eine schwindelerregende Hängebrücke. Ab jetzt ging es nur noch bergauf. Anhand der Karte fanden wir auf dem Wanderweg das Stammbuch und gruben es aus. Wir wanderten weitere 2 Stunden bis wir erschöpft und hungrig bei der Brätelstelle eintrafen. Nach dieser schweisstreibenden Wanderung hatten wir uns die Cervelats und die Aufnahme in den Familien-Clan richtig verdient! Alle Kinder durften sich ins Stammbuch der Familie Lucchese eintragen – jetzt ist es also offiziell. Zusätzlich zelebrierten wir die neu errungene Brüderschaft mit Familien-Tattoos aus Henna. Nach der kurzen Erholung machten wir uns auf, zurück ins Lagerhaus. Unterwegs vergruben wir das vervollständigte Stammbuch. Im Lagerhaus angekommen blieb Zeit für Spiel und Spass, im und rund ums Haus. Auf dem Menüplan fürs Abendessen stand heute Pizza in allen Variationen.

Für das Abendprogramm trafen wir uns alle draussen auf der grossen Spielwiese. Die Kinder konnten sich während verschiedenen Spielen austoben. Als letztes Spiel stand eine Stafette mit zusammengebundenen Beinen auf dem Programm. Während dem Rennen hörten wir plötzlich ein Auto und sahen wie zwei fremde Gestalten auf Elduarto zu rannten. Sie packten unseren Anführer und zogen ihn mit in ihr Auto. Da wir alle mit zusammengebundenen Beinen dastanden, konnten wir keinen Wank tun und gelangten nicht rechtzeitig zum Auto. Schon war Elduarto verschwunden – entführt! Keiner wusste wer diese Entführer waren. In den Gruppen sammelten wir Ideen, wer das gewesen sein könnte und wie jetzt weiter. Die Kinder brachten viele gute Vorschläge ein. Schlussendlich konnten wir jedoch nicht herausfinden, wer die Entführer waren. Wir beschlossen eine Nacht darüber zu schlafen und machten uns nach den leckeren Dessert-Küchen auf ins Bett.