Samstag, 12.10.2019

Am zwölften Oktober um genau Zehn Uhr wurden die Kinder des CEVI-Lagers beim Gemeindeplatz von den Meistern der vier Elemente herzlich in Empfang genommen. Kurze Zeit später und nach einem mystischen Ritual der ominösen Wesen ging die Reise auch schon los: die Meisterin der Luft hat eine ferne Ahnung, wo der Luftstein sich befindet. Es blieb nicht mehr viel Zeit uns bei den Eltern zu verabschieden, und kurzerhand stiegen wir in die Autos.
Die Reise führte uns zuerst in ein nahegelegenes Industriegebiet, auch unter dem Namen Attisholz-Areal bekannt. Die Meister wollten jedoch das Können der Kinder vorerst auf die Probe stellen, um sicherzustellen, ob sie mit der Macht des Luftsteins zurechtkommen würden. Es folgte ein impulsives «Capture the Flag», wobei zwei Teams gegeneinander antraten und jeweils die gegnerische Fahne aufsuchen und zurückbringen mussten. Die Meister waren nach zwei aufregenden Runden mit Endergebnis 1:1 völlig von dem Können der Kinder überzeugt und luden sie zu einem kräftigenden z’Mittag ein!
Nachdem wir uns verpflegt hatten, kreuzte eine unbekannte Person unseren Weg. Die Meisterin der Lufte erkannte den ominösen Mann, denn er war der Schlüssel zum gut versteckten Luftstein! Dieser war so freundlich, uns den Standort des Steins zu verraten: doch nur, wenn wir eine Herausforderung meistern würden. In zwei kurzen Sportaktivitäten, einem Sitzball und einem Fussball, konnten wir auch diesen von unserem Können überzeugen und er gab uns einen Hinweis: «1881». Mehr Information erhielten wir nicht von dem Mann mit dem mysteriösen Hut und der unheimlichen Sonnenbrille. Für die Kinder war der Fall direkt klar, der Stein muss sich beim nahegelegenen Restaurant mit dem Namen «1881» befinden. Vier auserwählte Kinder durften den Stein schlussendlich in Empfang nehmen, und wir waren äusserst begeistert, bereits am ersten Tag einen dermassen essenziellen Stein gefunden zu haben. Unsere eigentliche Reise begann erst jetzt, wir fuhren alle zusammen zu unserer Unterkunft in Beatenberg, Interlaken.
Dort angekommen mussten wir zuerst das gesamte Gepäck in das Haus tragen. Nachdem wir uns alle eingerichtet haben, gab es auch schon ein feines z’Nacht: Spaghetti mit einer vielseitigen Auswahl an Saucen. Es hat uns geschmeckt (Yummy im Tummy)!
Als die Dämmerung eintrat, begaben wir uns in den grossen Saal, wo wir über die Sicherheit des Luftsteins diskutierten, da wir keinesfalls wollten, dass dieser ein weiteres Mal abhandenkommt. Ideen wie Fallen, Verstecke und Hindernisse konnten nicht verhindern, was kurz darauf geschah. Völlig überraschend hörten wir Schreie und einen unglaublichen Lärm aus der Küche kommen. Die Küche schrie um Hilfe! Wir wussten gar nicht was um uns geschah, und schon war es zu spät: der Luftstein wurde vor unseren Augen von vermummten Gestalten gestohlen. Das kann doch nicht sein.
Wir entfesselten die gefangene Küchencrew und besprachen an einer Krisensitzung das weitere Vorgehen. Da es schon sehr spät war, wollten wir nichts mehr Neues anreissen und entschieden uns dazu, erst am darauffolgenden Tag einen Plan zu schmieden, um wieder zu den nötigen Kräften zu kommen. Wir assen alle noch ein Stück leckerer Kuchen, um die Moral wieder zu heben und begaben uns schlussendlich ins Bett.
Hoffentlich wird das Glück am nächsten Tag auf unserer Seite sein…

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