Sonntag, 13.10.2019

Nach einem ereignisreichen ersten Tag war zu Beginn der Nachtruhe nicht an Ruhe zu denken. Der Schock, dass der Luftstein von Vermummten gestohlen wurde und eine ungeplante Suche nicht in Frage kam, musste zuerst verdaut werden. Doch irgendwann legte sich die friedliche Stille über unser Ausbildungscamp auf dem Beatenberg.
Am Morgen wurden wir alle mit sehr motivierender Musik geweckt und alle Kinder nahmen mit teils noch müden Augen (wer lange wach bleibt…) am traditionellen Morgensport teil. Frische Luft und ein wenig Bewegung schaden nie und danach gab es das verdiente z’Morge. Heute hat unsere Küche selbst Rührei gemacht (welches uns sehr schmeckte!). Unser Geburtstagskind Elena, bekam ihr Ständchen und hatte einen guten Start in ihr nächstes Lebensjahr.
Aber wie zu Hause läuft es in einem Lager nicht. Das Frühstück war verspeist und die Kinder waren gestärkt für einen ereignisreichen Tag. Der Prüfungstag! Die Meister wollen es ganz genau wissen und so wurde eine schriftliche Prüfung abgelegt, wobei die Prüfungsbeschreibung für manche schon verwirrend genug war. Nebst dem verwirklichten wir unsere Ideen zum Schutz des Ausbildungscamps und so wurde gebaut, gehämmert, gesägt und geschwitzt. Doch das war nicht alles. In einem Alaskaball (eine Form von Brennball) und Himmel und Hölle wurde erneut die Teamfähigkeit geprüft. Die Meister sind fest davon überzeugt, dass der Teamgeist das wichtigste ist und jedes Kind etwas dazu beiträgt. Die Bäuche waren nun wieder leer und es gab Mittagessen.
Da unser Lagerbau noch nicht komplett fertig war, galt es diesen am Nachmittag fertig zu stellen. Nach ausgiebigen Testen, kann nun die Schutz- (und Spielanlage) gebraucht werden. Ausserdem wurde heute in der nicht weit entfernten Turnhalle die Reaktion, Kraft, Geschicklichkeit und die Lachmuskeln trainiert. Die vier Mächte haben eine ganze Reihe an witzigen Spielen und Aufgaben. Darunter gehören der Feuerteufel oder auch der Schatzwächter und der Pirat (s. Fotos 😊).
Zurück im Lagerhaus gab es z’Vieri, woraufhin die Kinder noch ein wenig Freizeit,bis zum Abendessen, geniessen konnten. Wienerli im Teig standen auf dem Plan, welche SEHR schnell weg waren. Die Stimmung war jedoch angespannt, denn nach der Ansprache von Laura und Luna standen alle Kinder mit Wanderschuhen, warm eingepackt und der Taschenlampe in der Garderobe. Gefühlt Stunden später ging es dann los und wir stapften in den Wald. Denn die Meister hatten die Entscheidung getroffen, welches Kind zu welchem Element gehört. Eine allerletzte, ultimative Mutprobe wartete auf die Kinder, um die Zugehörigkeit zum richtigen Element unter Beweis zu stellen. Die Kinder waren mutiger denn je und alle meisterten die Aufgaben. Von feurigen Chillis bis zu luftigen Höhen war alles dabei.
Glücklich über die Überwindung und den Mut, genossen wir unser Dessert und fielen müde ins Bett.
Was uns morgen erwartet wissen wir noch nicht.

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